Verfasst von: jola | Oktober 19, 2008

Wien: Besuch bei Long Hui & Yang Yang

Yang Yang, Tiergarten Schönbrunn

Yang Yang

Ein wunderschöner Herbstnachmittag brachte mich letzten Dienstag wieder in den Tiergarten Schönbrunn. Aus einem kurzen Besuch bei den Pandas wurde ein langer Spaziergang durch einen Teil des Tiergartens mit den Löwenbabys (die Drillinge sind goldige Lauser!), dem neuen Freilandaquarium (sehr interessant!) und der Panzernashorn-Anlage. Zum Abschluß erwischte ich das Giraffenkind Akasha bei seinen narrischen fünf Minuten -> siehe Video🙂.

Der Haus- und Hofgockel des Tiergartens saß auf einem Zaun und krähte – wie immer – die Besucher an. Allerdings blieb er dieses Mal auf dem Zaun sitzen und startete keinen Angriff auf Besucherwadeln. Das kleine Herbst-Nachzügler-Bisonbaby hüpfte fröhlich durch sein Gehege. Und was machte Pandababy Fu Long?

Ja, genau, Fu Long schlief – wie jeden Nachmittag. Allerdings auf der „falschen“ Seite der Außenanlage. Papa Long Hui bewohnt derzeit die ursprünglich für Mama Yang Yang und Baby Fu Long bestimmte Seite. Derzeit wird vor dem Gehege der Belag erneuert. Dementsprechend laut ist es dort. Trotz Preßlufthammerei läßt sich Long Hui nicht aus der Ruhe bringen:

Pandamama Yang Yang und der Kleine halten sich nun auf der Seite bei der Giraffenanlage auf. Da hört man den Lärm nicht ganz zu sehr rüber. Wenn Yang Yang ihren geliebten Bambus bekommt, hört und sieht sie ohnehin kaum etwas anderes. Und das Wasser aus Long Huis Teich schmeckt ihr auch:

Zur Anlage der Panzernashörner Sundari und Jange ist es zugegebenermaßen ein ziemlicher Hatscher. Die Anlage liegt ein Stück nach dem Regenwaldhaus, vorbei an den Bartgeiern etc. (oberer Weg) bzw. an den Berberaffen (unterer Weg). Es war toll zu sehen, wie gut beide Nashörner durch das Target-Training auf den Pfleger reagieren:

Um 17:00 Uhr hatte Fu Long sich lediglich umgedreht, herzhaft gegähnt und sich gestreckt, er machte aber keinerlei Anstalten, von seinem Schlafplatz herunter zu kommen. Dafür erheiterte das 13 Monate alte Giraffenkind Akasha die Besucher mit seinen narrischen fünf Minuten:

(Fotos und Videos: J. Belik)


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