Verfasst von: jola | März 9, 2010

Adelaide: Fu Ni und Wang Wang

Die beiden Pandas Fu Ni und Wang Wang leben sich langsam in ihrem neues Zuhause in Adelaide, Australien, ein. Leider vertritt der  Zoo die Ansicht, dass die Tiere getrennt bleiben müssen, damit sie bei Fu Nis Estrus noch Interesse an einander zeigen. So dürfen die beiden nicht wie Yang Yang und Long Hui Zeit mit einander verbringen und mit einander spielen. Sie sehen sich zwar durch die Glaswand, doch ist das nicht vergleichbar mit direktem Kontakt. Vielen Dank an Youtube Userin hugwildlife für die Videos von Fu Ni und Wang Wang sowie die Fotos von der Panda-Anlage in Adelaide!

Die Panda-Anlage:

Pandamädchen Fu Ni, 9.-11. Februar 2010, sie ist noch ziemlich scheu und ängstlich:

Pandabub Wang Wang, 9.-11. Februar 2010, er mag das Wasser und posen sowie seinen Kopf auf den Felsen legen:

(Videos: hugwildlife, mit freundlicher Genehmigung)


Responses

  1. Jola, danke fuer die verschiedenen Berichte und die schoenen Videos. Schade, dass Wang Wang und Fu Ni nicht zusammen sein koennen. Long Hui und Yang Yang sind – soweit ich informiert bin – aber das einzige Paar, das zusammen lebt. Vielleicht aendert sich das in Adelaide, wenn die beiden sich gepaart haben.
    Wie schoen, das Fu Long jetzt der Nachbar von Tai Shan ist und weiterhin seinen Freund Wu hat. Unser Fu Long ist wirklich ein kleiner gluecklicher Drache!

    • Hallo Ruth,
      seit Nov 2009 dürfen auch im Zoo Madrid die Pandas Hua Zui Ba und Bing Xing tagsüber zusammen sein! Ist eine super Sache für die Tiere. Es ist wirklich toll, dass sich auch andere Zoos trauen, mal „neue“ Wege zu gehen und aus eingefahrenen Systemen „auszubrechen“.
      LG, Jola

  2. Diese Meldung macht mich wieder etwas traurig. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass weltweit mit den wenigen Pandas, die zur Verfügung stehen, auch noch Experimente gemacht werden. Wenn man sich Yang Yang und Long Hui in Wien anschaut, muss man die Einzelgänger-These schon stark anzweifeln. Die beiden haben ja noch nie verstört aufeinander reagiert. Auch Fu Long ist mit seinem Freund zufrieden. Warum also diese Trennung?

    • Für die freie Wildnis mag die Einzelgänger-These bei den Pandas wohl zutreffen. Doch ist die Haltung unter menschlicher Obhut beim besten Willen schon alleine aus Platzgründen niemals zu 100% ident mit dem Leben in Freiheit. Wenn sich die Tiere von klein an kennen, kann ich nicht wirklich nachvollziehen, warum man sie dauernd getrennt halten muss. Sicherlich gibt es Tiere, die sich nicht vertragen, da ist die Trennung erforderlich. Nur wird es bei ihnen kaum auf natürlichem Wege Nachwuchs geben.

      Im National Zoo dürfen Mei Xiang und Tian Tian stundenweise mit einander spielen, und auch in Madrid werden Hua Zui Ba und Bing Xing hin und wieder zusammen gelassen. Es ist für die Tiere Abwechslung und Beschäftigung im Alltag.

      Fu Long ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Glücklicher“ Drache, er durfte bei seiner Mama aufwachsen und lebt jetzt auch nicht alleine. Vielleicht trauen sich andere Zoos auch mal, dem Wiener Beispiel zu folgen, und überdenken die aktuelle Standard-Panda-Haltung. Zuchterfolge sind ja schön, aber das Wohl der einzelnen Tiere sollte heutzutage die oberste Direktive sein …


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