Verfasst von: jola | September 11, 2010

Kobe: Farewell, Xing Xing!

Kou Kou

In memoriam: Kou Kou, 25. Juni 2010

Traurige Nachricht aus dem Oji Zoo: Pandamännchen Kou Kou (auch genannt Xing Xing, Long Long und Ko Ko) ist am 9. September 2010 um die Mittagszeit über die Regenbogenbrücke gegangen. Er erlitt während der Narkose für die künstliche Besamung von Pandaweibchen Tan Tan (Shuan Shuan, Dan Dan) einen Herzstillstand und konnte nicht mehr wiederbelebt werden …

Kou Kou wurde am 14. September 1995 in Wolong, China, geboren. Sein Papa ist Pan Pan, der Opa von „unserer“ Yang Yang. Seine Mama ist Jia Jia (lebt in Hongkong). Seit 9. Dezember 2002 lebte Kou Kou im Oji Zoo in Kobe, Japan. Die Nachzucht mit Pandaweibchen Dan Dan blieb bisher erfolglos. Im Jahr 2007 wurde Dan Dan zwar trächtig, sie hatte jedoch eine Totgeburt. Im August 2008 brachte Dan Dan nach einer künstlichen Besamung zwar ein Baby zur Welt, dieses verstarb jedoch nach drei Tagen. So wollte man heuer wieder eine künstliche Besamung durchführen, diese endete jedoch fatal …

Kou Kou

Kou Kou auf seinem Lieblingsschlafplatz, 19. Juni 2010

Kou Kou

Kou Kou, 22. Jänner 2010

Kou Kou

Kou Kou, 19. September 2009

Kou Kou

Kou Kou, 28. Juni 2008

Kou Kou

Kou Kou, 5. Juni 2009

RIP, Sweetie!

(Fotos: Flickr-User TaoTaoPanda, mit freundlicher Genehmigung)


Responses

  1. Das ist wirklich sehr traurig, er war ja noch recht jung und haette seine Gene noch weiter verbreiten koennen. Gott sei Dank ist er waehrend der Narkose ueber die Regenbogenbruecke gegangen und hat nicht leiden muessen. Warum muessen die Pandamaennchen denn zur Spermaentnahme betaeubt werden?

  2. Das, was ich da lese, empfinde ich als abstossend. Der arme Panda-Mann! Es war mir bisher nicht bewußt, dass Männchen betäubt werden müssen, damit ihnen Sperma entnommen werden kann. Da bin ich ja dann noch froher, dass Long Hui auf ganz natürliche Art und Weise für Nachwuchs sorgt, sonst würde er am Ende auch noch narkotisiert werden. Jeder, der schon einmal operiert wurde, weiß, mit welchen Gefahren eine Narkose verbunden ist.


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